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Die Sicherheit eines VPN-Zugangs und was es zu beachten gilt

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Wie sicher ist ein VPN?

Die Verwendung eines zuverlässigen Virtual Private Network (VPN-Zugang) kann eine sichere Möglichkeit sein, im Internet zu surfen. VPN Security kann die IP-Adresse schützen und den Internetverlauf verschlüsseln und wird zunehmend eingesetzt, um das Ausspähen durch staatliche Stellen zu verhindern. VPNs können Sie jedoch nicht in allen Szenarien schützen.

Falls Sie sich fragen, „Was ist ein VPN?“, so handelt es sich dabei um ein virtuelles Netzwerk (VPN), das eine Verbindung einrichtet, die es einem Internetbenutzer ermöglicht, sich und sein Unternehmen durch eine private Web-Browsing-Sitzung zu schützen. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie öffentliches WLAN nutzen, um zu verhindern, dass andere die Online-Aktivitäten des Benutzers und die von ihm geteilten Daten und Informationen abhören. Ein VPN-Dienst richtet einen sicheren Tunnel zwischen dem Computer eines Benutzers und dem VPN-Server ein, der seine Online-Aktivität und seinen Standort verbirgt.

Mit VPN Security können Benutzer ihre Online-Privatsphäre schützen und verhindern, dass ihr Internet Service Provider (ISP) ihre Surfaktivitäten verfolgt. Zu diesem Zweck wird das Gerät eines Benutzers mit dem VPN-Server verbunden und dann der Internetverkehr über die Internetverbindung des VPN-Anbieters geleitet. Dies verbirgt Browsing-Informationen und macht es schwieriger für böswillige Akteure, die Online-Aktivität des Benutzers zu erfassen oder zu überwachen.

Ist privates Surfen wirklich privat?

Das fragen Sie sich vielleicht auch. „Brauche ich wirklich ein VPN, wenn mein Browser privates Surfen bietet?“

Beliebte Webbrowser verfügen über eine Funktion namens privates Surfen, mit der Nutzer im Web surfen können, ohne ihren Verlauf, Suchinformationen und temporäre lokale Daten wie Cookies zu speichern. Privates Surfen ist in allen bedeutenden Browsern verfügbar, wie in Apple Safari auf Mac und iOS, im Incognito-Modus von Google Chrome, in Mozilla Firefox, Opera und im InPrivate Browsing von Microsoft Edge.

Der Browser-Modus für privates Surfen verhindert, dass Daten auf dem lokalen Gerät oder Computer eines Benutzers gespeichert werden. Er verhindert jedoch nicht unbedingt, dass Informationen zwischen dem Gerät oder Computer des Benutzers und seinem ISP ausgetauscht werden. Darüber hinaus können Dritte die Aktivitäten des Benutzers über private Browsersitzungen erkennen und diese dazu verwenden, um deren Betriebssystem auszunutzen. 

5 Gründe, warum kostenlose VPN-Zugänge nicht sicher sind

„Ist VPN sicher?“ ist eine Frage, die jeder stellen sollte, und die Antwort ist ganz einfach. Die Verwendung von kostenloser Software ist keine effektive Lösung zur Gewährleistung der VPN Security, da sie zumeist keinen Schutz für Daten und Browsing-Aktivitäten im Internet bietet. Zu den wichtigsten Gründen, die gegen die Verwendung eines kostenlosen VPNs sprechen, zählen folgende:

  1. Kostenlose VPN-Tools gefährden die Benutzersicherheit: Viele kostenlose VPN-Tools enthalten Malware, die von Cyber-Kriminellen genutzt werden könnte, um die Daten von Benutzern zu stehlen, unbefugten Zugriff auf deren Daten oder Maschinen zu erhalten oder einen Cyber-Angriff zu starten. Ein Forschungsbericht der ICSI Networking and Security Group stellt fest, dass 38 % der 283 untersuchten Android VPN-Apps irgendeine Form von Malware-Präsenz enthielten. Daher ist ein VPN-Dienst bei der Verwendung kostenloser Tools möglicherweise nicht immer sicher.
  2. Kostenlose VPN-Tools verfolgen Online-Aktivitäten: Ein sicheres VPN sollte die Aktivitäten eines Benutzers schützen, während er im Internet surft, aber einige kostenlose VPNs tun genau das Gegenteil, indem sie die Online-Aktivitäten der Benutzer verfolgen. Dieselbe ICSI-Studie ergab, dass 72 % der kostenlosen VPN-Dienste eingebettete Tracking-Tools von Drittanbietern in ihre Software integriert haben. Dadurch können VPN-Tools Benutzerinformationen sammeln und sie gewinnbringend an den Meistbietenden verkaufen, was es Werbetreibenden ermöglicht, Benutzer von kostenlosen VPNs mit Werbung anzusprechen. Einige kostenlose VPN-Tools verbergen Informationen darüber, ob sie Benutzerdaten teilen oder verkaufen, aber andere weisen in ihren Datenschutzrichtlinien darauf hin. 
  3. Kostenlose VPN-Tools schränken die Datennutzung ein: VPNs eignen sich hervorragend zum Schutz von Daten oder zum Verbergen des Standorts eines Benutzers, wenn er einen Film von einem Streaming-Dienst anschaut, der in seiner Region nicht verfügbar ist. Ein kostenloses VPN begrenzt jedoch in der Regel die Menge an Daten, die Benutzer über das Tool nutzen können. Dies könnte die Begrenzung der Datenmenge umfassen, die sie pro Monat verwenden können, die Begrenzung der Zeit, in der das VPN pro Browser-Sitzung zur Verfügung steht, oder die Freischaltung nur bestimmter Websites. Daher sind kostenlose VPN-Zugänge nicht ideal für diejenigen, die ihre Daten schützen oder ihren Standort über einen längeren Zeitraum verbergen möchten.
  4. Kostenlose VPNs verlangsamen die Internetgeschwindigkeit der Benutzer: Ähnlich wie bei der oben genannten Datenbeschränkung, können kostenlose VPNs langsamere Internetgeschwindigkeiten als Premium-Tools bieten. Selbst kostenlose VPN-Optionen von seriösen Anbietern bieten eine langsamere Internetverbindung als über ihre kostenpflichtigen Optionen. Sie priorisieren ferner die Internetgeschwindigkeiten für ihre zahlenden Kunden, was ihre kostenlosen Dienste weiter verlangsamen kann.
  5. Kostenlose VPN-Tools zielen mit Werbung auf Benutzer ab: Kostenlose VPNs nutzen Werbung auch, um Einnahmen zu erzielen, was bedeutet, dass die Daten der Benutzer ohne deren Erlaubnis geteilt oder zielgerichtet genutzt werden können. Dies ist für den Benutzer frustrierend, da Werbung auch die Internetverbindung verlangsamen oder Malware enthalten kann. Das Vorhandensein von Werbung bei einem kostenlosen VPN-Zugang kann ferner ein Problem für den Datenschutz darstellen, weil die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass der Anbieter die Online-Aktivitäten der Benutzer mit Drittanbieterdiensten teilt. Kostenpflichtige VPNs enthalten Tools zum Blockieren von Werbung sowie Funktionen wie Malware-Schutz und unbegrenzte Bandbreite, die die Daten der Nutzer schützen.

Welche Funktionen machen ein sicheres VPN aus?

Die Frage, wie sicher VPN-Dienste sind, hängt in der Regel von dem verwendeten VPN ab. Ein VPN von einem zuverlässigen Anbieter wird Verschlüsselung für die Daten des Benutzers und seinen Online-Browsing-Verlauf bieten, um sie vor Hackern und ISPs zu schützen. 

Ist die Nutzung von VPN sicher? Das liegt an dem Anbieter, der den Online-Datenschutz sicherstellt, transparente Datenschutzrichtlinien anbietet, Datenlecks behebt und seine Benutzer nicht verfolgt. Der optimale VPN-Dienst bzw. die optimale Anwendung verfügt über die folgenden Funktionen:

  1. Verhinderung von Internet Protocol (IP)-Adressenlecks: Der Hauptzweck eines VPN besteht darin, die IP-Adresse eines Benutzers zu verbergen oder zu verschleiern und zu verhindern, dass jemand seine Online-Aktivitäten verfolgt. Ein VPN kann jedoch manchmal Fehler enthalten, die dazu führen, dass der IP-Standort des Benutzers durchsickert. Daher ist es wichtig, nach einem Anbieter zu suchen, der IP-Adressenlecks aktiv verhindert. Prüfen Sie die Bewertungen online, um festzustellen, ob in der Vergangenheit IP-Adresslecks aufgetreten sind.
  2. Keine Datenprotokollierung: No-Log-VPNs sammeln oder protokollieren keine Daten, die Benutzer im Netzwerk teilen, wie Anmeldedaten, heruntergeladene Dateien und ihren Suchverlauf. Dies ist der Schlüssel zur Gewährleistung der Online-Privatsphäre der Benutzer und zum Schutz ihrer Anonymität gegenüber anderen Internetbenutzern. Hierdurch wird auch sichergestellt, dass die Informationen eines Nutzers auch dann geschützt sind, wenn ein Angreifer unbefugten Zugang zu einem VPN-Tool erhält. Wenn Sie einen VPN-Zugang in Betracht ziehen, überprüfen Sie, ob es Online-Aktivitäten protokolliert, Daten protokolliert und regelmäßig löscht oder Benutzerinformationen in irgendeinem anderen Szenario offenlegt.
  3. VPN Kill-Switch: Wenn eine VPN-Verbindung abbricht, wird der Internetzugang des Benutzers auf seine reguläre Verbindung umgeschaltet. Ein VPN-Kill-Switch beendet automatisch bestimmte Programme, wenn eine Internetverbindung instabil wird, um das Risiko zu verringern, dass sensible Daten von Anwendungen nach außen gelangen.
  4. Multi-Factor Authentication (MFA): Jedes VPN-Programm sollte so sicher wie möglich sein, um sicherzustellen, dass nur autorisierte Benutzer darauf zugreifen können. MFA ermöglicht es einem Benutzer, seine Identität nachzuweisen, dass er derjenige ist, der er vorgibt zu sein, bevor er Zugang zum VPN erhält. So kann ihm zum Beispiel, wenn er sich beim VPM mit seinem Benutzernamen und seinem Passwort anmeldet, ein Code per Short Message Service (SMS) oder eine Benachrichtigung geschickt werden, die er auf seinem Mobiltelefon bestätigen kann. Diese zusätzliche Sicherheitsstufe sorgt dafür, dass nur die richtigen Personen auf ein VPN zugreifen können, und erschwert es einem Hacker, die Verbindung abzufangen.
 

Wie Fortinet helfen kann

Fortinet bietet eine Reihe von sicheren VPN-Tools mit seinen FortiGate Internet Protocol Security (IPsec)/Secure Sockets Layer (SSL) VPN-Lösungen. Bei den FortiGate VPN-Angeboten handelt es sich um leistungsstarke, skalierbare VPNs, die Benutzern und Unternehmen Zugriffskontrolle und konsistente Sicherheitsrichtlinien für alle Anwendungen, Geräte und Standorte bieten. 

Die FortiGate VPNs bieten sichere Kommunikation zwischen mehreren Endpunkten und Netzwerken über IPsec- und SSL-Technologien. Dadurch wird sichergestellt, dass die Daten der Benutzer bei Hochgeschwindigkeitsbewegungen geschützt sind, was verhindert, dass sie Opfer von Datenschutzverletzungen oder Cyber-Angriffen wie Man-in-the-Middle (MITM)-Angriffen werden.